Erinnerungsschmuck – ein bleibendes Andenken an einen geliebten Menschen
Der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt eine Lücke, die nichts füllen kann. Erinnerungsschmuck ist eine Möglichkeit, die Verbindung auf eine besondere Art zu bewahren – ein Schmuckstück, das Sie immer bei sich tragen. Es gibt verschiedene Formen, dieses Andenken zu gestalten: aus Asche, aus Haaren, als Fingerabdruck oder als Diamant. So persönlich der Anlass ist, so persönlich möchten wir Sie begleiten – vom ersten Gespräch bis zur fertigen Fassung aus unserer eigenen Werkstatt. In Ruhe, ohne Zeitdruck, mit dem Feingefühl, das ein solcher Moment verdient.
Welche Arten von Erinnerungsschmuck gibt es?
Erinnerungsschmuck – oft auch Gedenkschmuck oder Trauerschmuck genannt – gibt es in mehreren Formen. Welche zu Ihnen passt, hängt davon ab, was sich für Sie richtig anfühlt. Hier ein Überblick über die gängigsten Möglichkeiten.
Asche-Anhänger und Asche-Ringe
Beim sogenannten Ascheschmuck wird eine kleine Menge Asche in ein Schmuckstück eingearbeitet. Bei einem Asche-Anhänger geschieht das über eine kleine, verschließbare Kammer (die Aschekammer) oder über ein sichtbares Inlay aus Kunstharz oder Glas – dabei wird die Asche in klares Harz eingegossen und sichtbar eingeschlossen. Bei einem Asche-Ring wird die Asche direkt in das Ringdesign eingebunden. Wichtig: Es wird immer nur ein kleiner Teil der Asche verwendet.
Diamant aus Asche
Aus dem Kohlenstoff, der in der Asche enthalten ist, lässt sich ein echter Diamant synthetisieren. Das ist eine der intensivsten Formen des Andenkens – und ein Thema, das wir Ihnen ausführlich erklären möchten. Alle Details dazu finden Sie auf unserer Seite Diamant aus Asche.
Haar-Schmuck
Auch die Haare eines geliebten Menschen lassen sich in Schmuck einarbeiten – eine feinfühlige Alternative, wenn keine Asche verwendet werden soll. Haar-Schmuck ist ebenso bei Haustieren möglich, wenn ein Stück Fell zum Andenken werden soll.
Fingerabdruck-Schmuck
Ein individueller Fingerabdruck wird in Metall geprägt – in Gold, Silber oder Titan. Weil kein Fingerabdruck dem anderen gleicht, entsteht so ein unverwechselbares, sehr persönliches Andenken.
Diamant aus Asche – so funktioniert der Prozess
In aller Kürze: Aus der Asche wird der Kohlenstoff gewonnen und bei einem spezialisierten Partner unter Hochdruck und Hochtemperatur (dem sogenannten HPHT-Verfahren) zu einem echten Erinnerungsdiamanten verarbeitet. Dieser wird anschließend bei uns eingefasst. Desirée Schöller, zertifizierte European Gemmologist (EG), prüft dabei Echtheit und Qualität des Diamanten – ein Sicherheitsschritt, der uns wichtig ist. Kosten, Dauer und den genauen Ablauf erklären wir Ihnen im Detail: Alles zum Diamant aus Asche.
Erinnerungsschmuck für Haustiere
Auch der Abschied von einem Hund, einer Katze oder einem Pferd ist ein tiefer Verlust – und die Trauer darum verdient dieselbe Wertschätzung. Aus Asche oder aus einer Strähne Fell lässt sich ein tragbares Andenken gestalten, das die Verbundenheit spürbar hält. Wie das im Detail aussehen kann, lesen Sie hier: Erinnerungsschmuck für Haustiere.
Unser Angebot: Beratung, Diamant-Einfassung & Schmuckgestaltung
Bei uns bekommen Sie alles aus einer Hand – persönlich begleitet, von Anfang bis Ende. Anders als bei anonymen Online-Shops wissen Sie bei uns genau, wer hinter der Beratung und der Ausführung steht. Und wo Teile des Prozesses bei einem spezialisierten Partner stattfinden, erklären wir Ihnen das offen und nachvollziehbar.
So gehen wir gemeinsam vor:
- Persönliches Beratungsgespräch in der Filiale (Strasshof oder Gänserndorf) – in Ruhe, ohne Zeitdruck. Wir hören zu und schauen gemeinsam, welche Form des Erinnerungsschmucks zu Ihnen passt.
- Koordination mit unserem spezialisierten Partner für die Diamant-Herstellung. Wir begleiten den gesamten Ablauf und übernehmen auch die Abstimmung mit Bestattung oder Krematorium – damit Sie sich um möglichst wenig kümmern müssen.
- Einfassung und Schmuckgestaltung in unserer eigenen Werkstatt – mit der Sorgfalt, die ein so persönliches Stück verdient.
Unser Uhrmachermeister Frederic Schöller und unser Team begleiten Sie durch den gesamten Prozess. Und weil bei einem Erinnerungsdiamanten Vertrauen alles ist, prüft Desirée Schöller als zertifizierte European Gemmologist (EG) Echtheit und Qualität des fertigen Steins. Diesen zusätzlichen Sicherheits-Layer können reine Online-Anbieter so nicht bieten. Als regionaler Meisterbetrieb sind wir für Sie erreichbar – auch dann, wenn später noch Fragen aufkommen.
Ist Erinnerungsschmuck in Österreich erlaubt?
Ja. Es ist zulässig, einen Teil der Asche für ein Schmuckstück zu verwenden. In der Praxis läuft das gemeinsam mit dem Bestattungsunternehmen und dem Krematorium: Die Entnahme der benötigten Teilmenge übernimmt das Fachpersonal des Bestatters – nicht Sie selbst. Für Erinnerungsschmuck wird ohnehin nur ein kleiner Teil der Asche benötigt; die restliche Asche wird im Rahmen der regulären Beisetzung würdevoll verwahrt. Wir helfen Ihnen, diese Schritte in Ruhe zu organisieren.
Häufige Fragen (FAQ)
Ist Erinnerungsschmuck mit Asche in Österreich erlaubt?
Ja. Die Verwendung einer Teilmenge der Asche für Erinnerungsschmuck ist in Österreich möglich. Die Entnahme erfolgt durch den Bestatter, und die Abwicklung lässt sich gemeinsam mit dem Bestattungsunternehmen, dem Krematorium und uns organisieren. Die restliche Asche wird im Rahmen der Beisetzung verwahrt.
Wie viel Asche wird für Erinnerungsschmuck benötigt?
Das hängt von der Art des Schmucks ab und liegt üblicherweise bei etwa 5 bis 50 Gramm. In jedem Fall wird nur ein kleiner Teil der Asche verwendet – der weitaus größere Teil bleibt erhalten.
Wie lange dauert die Herstellung von Erinnerungsschmuck?
Auch das ist je nach Form unterschiedlich. Ascheschmuck, Haar-Schmuck oder Fingerabdruck-Schmuck ist meist innerhalb weniger Wochen fertig; ein Diamant aus Asche benötigt spürbar länger. Insgesamt sollten Sie mit rund 4 bis 12 Wochen rechnen. Gerne nennen wir Ihnen im Gespräch einen konkreteren Zeitrahmen für Ihr Stück.
Kann ich Erinnerungsschmuck täglich tragen – auch beim Duschen oder Sport?
Bei geeigneter Fassung und passendem Material lässt sich Erinnerungsschmuck grundsätzlich im Alltag tragen. Wir beraten Sie gerne, welche Ausführung für Ihre Trageweise am besten geeignet ist. Ein Tipp aus der Werkstatt: Lassen Sie Verschlüsse und Fassungen gelegentlich kontrollieren – so bleibt Ihr Stück lange sicher tragbar.
Kann ich statt Asche auch Haare für den Erinnerungsschmuck verwenden?
Ja. Haar-Schmuck ist eine feinfühlige Alternative, wenn Sie keine Asche verwenden möchten. Dabei werden Haare eines geliebten Menschen – oder ein Stück Fell eines Tieres – in das Schmuckstück eingearbeitet.
Wenn Sie möchten, sprechen Sie uns an
Manches Stück ist mehr als Schmuck – es ist Erinnerung. Wenn Sie über ein solches Andenken nachdenken, nehmen wir uns Zeit für Sie: in Ruhe, ohne Zeitdruck. In einem persönlichen Gespräch in unserer Filiale in Strasshof oder Gänserndorf klären wir gemeinsam alle Fragen und schauen, was zu Ihnen und dem Menschen passt, an den Sie sich erinnern möchten. Kommen Sie gerne vorbei – wir sind für Sie da.